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Linux-Server absichern: die ersten Schritte

Updates, eigener Benutzer, SSH-Key, Firewall und Fail2ban für Ubuntu und Debian.

Aktualisiert 17.10.2026

Ein neuer Server mit öffentlicher IP wird innerhalb von Minuten von Bots gescannt. Diese Schritte für Ubuntu und Debian solltest du direkt nach der Installation erledigen.

1. System aktualisieren

apt update && apt full-upgrade -y

Automatische Sicherheitsupdates schaltest du so ein:

apt install -y unattended-upgrades
dpkg-reconfigure -plow unattended-upgrades

2. Eigenen Benutzer anlegen

Arbeite im Alltag nicht als root:

adduser max
usermod -aG sudo max

3. SSH-Key statt Passwort

Richte einen Schlüssel ein und schalte den Passwort-Login ab. Wie das geht, steht in SSH-Key einrichten.

4. Firewall einschalten

Erlaube nur, was du brauchst. Mit UFW:

apt install -y ufw
ufw allow OpenSSH
ufw enable

Mehr dazu in Firewall mit UFW einrichten.

5. Fail2ban gegen Login-Versuche

Fail2ban sperrt IPs, die zu oft falsche Logins versuchen:

apt install -y fail2ban
systemctl enable --now fail2ban

Die Standardeinstellung schützt SSH bereits. Gesperrte Adressen zeigt fail2ban-client status sshd.

6. Nur nötige Dienste laufen lassen

Welche Ports offen sind, zeigt:

ss -tulpen

Alles, was du nicht kennst oder nicht brauchst, deinstallierst oder stoppst du.

7. Backups

Sicherheit heißt auch, nach einem Fehler zurückzukönnen. Sichere wichtige Daten regelmäßig und nicht nur auf demselben Server. Falls doch alles schiefgeht, kannst du den Server im Panel neu aufsetzen.

Hat dir das geholfen?