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Firewall mit UFW einrichten (Ubuntu und Debian)

Ports freigeben, Regeln prüfen und Fehler vermeiden, mit denen man sich aussperrt.

Aktualisiert 17.10.2026

UFW (Uncomplicated Firewall) ist die einfachste Firewall für Ubuntu und Debian. Sie steuert iptables bzw. nftables, ohne dass du deren Syntax lernen musst.

Die Firewall lässt nur SSH und Web-Ports durch und sperrt alles andere

Installieren

apt install -y ufw

Wichtig: zuerst SSH erlauben

Schaltest du UFW ein, ohne SSH freizugeben, sperrst du dich aus. Deshalb immer zuerst:

ufw allow OpenSSH

Läuft SSH auf einem anderen Port, zum Beispiel 2222:

ufw allow 2222/tcp

Standardregeln und Einschalten

ufw default deny incoming
ufw default allow outgoing
ufw enable

Weitere Ports freigeben

  • Webserver: ufw allow 80/tcp und ufw allow 443/tcp
  • WireGuard: ufw allow 51820/udp
  • Minecraft: ufw allow 25565/tcp
  • Nur von einer IP erlauben: ufw allow from 203.0.113.5 to any port 3306

Regeln anzeigen und löschen

ufw status numbered
ufw delete 3

Achtung bei Docker

Docker schreibt eigene iptables-Regeln und umgeht dabei UFW. Ein Container mit -p 8080:80 ist von außen erreichbar, auch wenn UFW den Port nicht freigibt. Binde solche Ports an localhost (-p 127.0.0.1:8080:80) und leite sie über einen Reverse Proxy nach außen.

Ausgesperrt?

Über die Konsole im XionHosting-Panel kommst du auch ohne SSH auf den Server. Dort schaltest du die Firewall mit ufw disable ab und korrigierst die Regeln.

Hat dir das geholfen?